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Siedelsbrunn

Michas
Altar und Glasfenster der Bergkirche

Familiengottesdienst rund ums Beten

Gott liebt dich

Ein Familiengottesdienst im November im Freien ist sicher ungewöhnlich. Die derzeitige Coronapandemie erfordert jedoch besondere Maßnahmen. Und Gott sei Dank spielte das Wetter mit.
Vor der Bergkirche fand jede Familie ihren eigenen Platz an einem separaten Tisch. Gabriela Fieber, die zusammen mit Pfr. Michas den Gottesdienst vorbereitet hatte, begrüsste zusammen mit Tina Ruland die Gemeinde musikalisch mit Trompete und Klarinette – mit Abstand.
Alles drehte sich um das Thema Beten. Die kurzen Geschichten über das Wertvoll sein, das Leiden in der Welt und das kuschelige Gefühl beim Einschlafen mündeten jeweils in Gebete.
Und Raum für Aktion gab es auch: So konnte man sich in den Familien gegenseitig ins Ohr sagen, was einem am anderen wertvoll ist, die Ängste Jesus anvertrauen und sie in Form von Büchsen abwerfen oder sich mit weichen, selbst genähten Kissen der Geborgenheit bei Gott vergewissern. Jaline Cee ließ die Gebete in ein Vaterunser mit Bewegungen münden. Trotz der Einschränkungen war es ein erfüllender Gottesdienst.

Konfirmation in Siedelsbrunn

Endlich konnten die sechs Konfirmandinnen und Konfirmanden dieses Jahr ihr Konfirmationsfest feiern. Ursprünglich war dies ja schon für Mai geplant gewesen und dann wegen der Coronalage verschoben worden. Heilfroh waren die Konfis, dass es jetzt doch noch geklappt hat, das Ja zu ihrer Taufe zu begehen.
Pfr. Michas ging in seiner Predigt auf die Pausen ein, die das Leben einem gibt: Manche davon sind ein Geschenk Gottes, auch die, die wir vielleicht nicht mögen. Er wies darauf hin, dass sie genutzt werden sollten, um das Göttliche in einem selbst und im Gegenüber zu entdecken. Musikalisch einfühlsam gestalteten Nico Humbert und Gabriela Fieber den Gottesdienst. Als besonders empfanden die Konfirmierten, dass sie selbst das Abendmahl in ihre Familien bringen durften. Vom Kirchenvorstand gab es einen Fischanhänger, ein Zeichen für das Christsein. Konfirmiert wurden: Jennifer Spohn, Jannik Wetter, Nils Schadewald, Finja Kemmer, Benjamin Arnold und Johanna Hafner (v.l.n.r.).

 

 

 

 

Jazzpianistin Anke Helfrich erinnert im Gottesdienst in der Bergkirche an Martin Luther King

I have a dream – Jazz ist die Zeit


Ums Träumen wird es am nächsten Sonntag um 10.30 Uhr in der Siedelsbrunner Kirche gehen. Die Gebete und die Predigt werden sich ums Träumen drehen besonders um den einen Traum, den Martin Luther King vor 57 Jahren formulierte, so Pfarrer Jörg Michas.

Am 28 August 1963, vor 57 Jahren, hielt der schwarze Baptistenpfarrer und Bürgerrechtler Martin Luther King seine berühmt gewordene Rede „I have a dream“ vor mehr als 250.000 Menschen vor dem Lincoln Memorial in Washington, D.C. Mit brillanter Rhetorik verlangte King die Durchsetzung der absoluten Gleichstellung der schwarzen Bevölkerung. Die aktuelle Bewegung „Black lives matter“ zeigt, wie dringlich die Forderungen bis in die Gegenwart sind.

 

Die renommierte Jazzpianistin Anke Helfirch hat den Text musikalisch vertont, der Auszug der Rede wird dabei als Video gezeigt. Am Sonntag wird sie ihr Werk in den Gottesdienst einbinden. In Namibia und Deutschland aufgewachsen, gehört die Pianistin inzwischen zu den herausragenden weiblichen Jazzmusikerinnen Deutschlands. Anke Helfrich ist Dozentin für Jazzpiano, Jazztheorie, Gehörbildung und Ensemble am Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt/M. Seit vielen Jahren gibt sie Jazzworkshops im In- und Ausland. Für ihr viertes Album „Dedication" wurde Anke Helfrich 2016 mit dem ECHO Jazz "Instrumentalist des Jahres Piano/Keyboards national“ ausgezeichnet. 2017 bekam sie den Hessischen Jazzpreis verliehen und 2018 wurde Anke Helfrich im Jazzinstitut Darmstadt der Blue Bird Award überreicht.

Die Kirchengemeinde macht darauf aufmerksam, dass die Zahl der Sitzplätze für den Gottesdienst aufgrund der Infektionsgefahr auf 34 limitiert ist.

Coronabedingte Sicherheitsmaßnahmen in der Bergkirche

Nur 34 Sitzplätze kann die Evangelische Bergkirche zur Zeit als Gottesdienstplätze ausweisen. Bedingt durch die aktuellen Schutzmaßnahmen reduziert sich die Zahl von den üblichen 160 Plätzen.

Es gilt weiterhin aufeinander Rücksicht zu nehmen. Das heißt: Wir halten Abstand von mind. 1,50m, Verzichten auf das Singen und auf Berührungen wie Begrüßungen und Verabschiedungen mit körperlichem Kontakt. Für die Gottesdienste wird eine Namensliste geführt. Am Eingang sind die Hände zu desinfizieren.  Auch die Feier des Abendmahls ist vorerst noch nicht wieder vorgesehen. 

Trotzdem freuen wir uns, regelmäßig Gottesdienst zu feiern. Und soweit es die Witterung zulässt feiern wir den Gottesdienst auf der Kirchwiese.

Eine Anmeldung oder Reservierung ist in der Bergkirche nicht vorgesehen.

 

 

 

 

 

 

WIR HALTEN UNS FERN UND SIND FÜR EINANDER DA – LICHT DER HOFFNUNG!

Ihr Gebet in der Kirche!

Seit März läuteten in Siedelsbrunn täglich um 19 Uhr die Kirchenglocken, während in der Kirche die Osterkerze brannte und eine Andacht gefeiert mit Gebeten und Anliegen, die aus der Gemeinde kamen und vorgelesen wurden. Pfarrer Michas und der Kirchenvorsteher Reiner Knopf wechselten sich mit der Lectio Continua des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte ab.

Die Küsterin Frau Schlecht Morr begleitete diese Andachten auf der Flöte und bei offenen Türen konnte mancher "Lobet den Herren" oder "Der Mond ist aufgegeangen" vernehmen. Einige Gemeindeglieder hatten in dieser Zeit Kerzen in die Fenster gestellt und sicherlich zuhause zum Klang der Glocken mitgebetet.

Mehr als 2.000 Gemeinden hatten bei dieser Aktion mitgemacht. Da nun ab dem 10. Mai in der Gemeinde Wald-Michelbach wieder Gottesdienste (wenn auch eingeschränkt) gefeiert werden, endet das Kirchenglockenläuten um 19.00 Uhr am 9. Mai.

 

 

Osterevangelium von der Kirchwiese

Ev. KircheTrompetenklänge zu Ostern
Trompetenklänge zu Ostern
Ev KircheOsterevangelium auf der Kirchwiese
Osterevangelium auf der Kirchwiese

Während sonst viele Gläubige den Ostergottesdienst in Siedelsbrunn in der Bergkirche feiern und Chor und Orgel die von der Kanzel verkündete frohe Botschaft verstärken, war das Ganze dieses Jahr bedingt durch den Coronavirus stark verändert.
Mehr als 3000 Haushalte hatten den Ostergruß der Überwälder Pfarrerinnen und Pfarrer bekommen. Neben dem schriftlichen Wort, war aber auch an diesem Ostersonntag etwas fürs Ohr geboten. Auf der Kirchwiese unterhalb der Bergkirche standen die Küsterin Heide Schlecht-Morr, die Kichenvorsteherin Gabriela Fieber und Pfr. Jörg Michas mit dem gebotenen Abstand. Gabriela Fieber hatte ihre Trompete mitgebracht und ließ über die Dächer von Siedelsbrunn das "Christ ist erstanden", sowie das "Lobet den Herren" ertönen. Pfr. Michas las das Osterevangelium vor und sprach ein Fürbittgebet. Nach Vaterunser und Segen schloß Gabriela Fieber mit einem Trompetenstück zu dem aus Tanzania stammenenden "Er ist erstanden".  Der Beifall aus den umliegenden Gärten und Häusern zeigte, dass die frohe Botschaft, trotz Corona, angekommen war. Der Herr ist auferstanden!

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